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Kalender wechseln: Termine prüfen, Dubletten vermeiden
Ein Kalenderwechsel ist gelungen, wenn die richtigen Termine an der richtigen Stelle liegen und alle Beteiligten wissen, welcher Kalender künftig gilt. Die reine Zahl importierter Einträge beweist das nicht. Mit Sicherung, einem getrennten Probeimport und einer bewussten Umschaltung lassen sich Fehler früher erkennen, ohne sofort den bisherigen Kalender zu verändern.
Vor dem Export Quellen und Eigentum aufnehmen
Notiere, welche Kalender eigene Termine enthalten, welche nur freigegeben sind und welche aus einem Abonnement stammen. Ein sichtbarer Eintrag muss nicht dir gehören. Prüfe außerdem Erinnerungen, Anhänge, Einladungen und Freigaben, die für deinen Alltag wichtig sind. Nicht jedes Austauschformat übernimmt jede Eigenschaft.
Erstelle eine verfügbare Sicherung und bewahre die Ausgangsquelle zunächst unverändert auf. Notiere Exportzeitpunkt und enthaltenen Zeitraum. Eine exportierte Datei kann persönliche Termininformationen enthalten; lege sie nicht in ein öffentliches Verzeichnis und gib sie nur an die vorgesehenen Empfänger weiter.
Import, Freigabe und Abonnement nicht verwechseln
Ein Dateiimport übernimmt einen Datenstand. Google weist für den Import zwischen Konten ausdrücklich darauf hin, dass die importierten Ereignisse nicht synchron bleiben. Eine Freigabe oder ein unterstütztes Abonnement ist ein anderes Verfahren; prüfe im Zielsystem, wie Änderungen tatsächlich ankommen.
Die ICS-Downloads dieser Website sind Kalenderdateien, kein zugesicherter Live-Abonnementdienst. Die CSV-Wochentabelle ist ebenfalls keine universelle Importvorlage für Kalenderprogramme. Wähle das Verfahren passend zur Aufgabe, statt eine Datei allein wegen ihrer Endung als automatische Synchronisation zu behandeln.
Zuerst in einen getrennten Testkalender importieren
Verwende, soweit das Zielprogramm es erlaubt, einen eigenen Testkalender. So kannst du den Versuch zurücknehmen, ohne neue und alte Einträge sofort zu vermischen. Prüfe bewusst verschiedene Fälle: einen normalen Termin, einen ganztägigen Eintrag, eine Serie mit verschobenem Einzeltermin und einen Termin mit Zeitzone.
Vergleiche Datum, Uhrzeit, Dauer und Wiederholungen mit der Ausgangsquelle. Zähle nicht nur die Einträge: Eine Serie kann im einen Programm als Serie, im anderen als einzelne Ereignisse erscheinen. Auch eine gleiche Anzahl kann verschobene oder unvollständige Termine verbergen.
Dubletten an der Ursache statt am ähnlichen Titel erkennen
Prüfe zuerst, ob dasselbe Ereignis aus mehreren eingeblendeten Kalendern stammt. Zwei sichtbare Zeilen müssen nicht zwei gespeicherte Kopien sein. Halte vor einem weiteren Import fest, welche Datei bereits in welchen Zielkalender übernommen wurde.
iCalendar sieht mit UID eine dauerhafte Ereigniskennung vor. Daraus folgt keine Zusage, dass jedes Importprogramm einen wiederholten Import so behandelt, wie du es erwartest. Teste diesen Fall getrennt; wiederhole einen fehlgeschlagenen Import nicht blind im Hauptkalender. Lösche ähnlich benannte Termine erst, wenn ihre Herkunft geklärt ist.
Einen eindeutigen Wechsel und eine Rückkehrmöglichkeit vereinbaren
Entscheide nach dem Test, ab wann neue Änderungen nur noch im Zielkalender gepflegt werden. Informiere alle Beteiligten über diese maßgebliche Quelle. Übernimm seit dem Export entstandene Änderungen kontrolliert, statt beide Kalender auf Dauer parallel und unabhängig zu bearbeiten.
Bewahre den alten Stand so lange auf, wie du ihn für die vereinbarte Prüfung benötigst. Prüfe zukünftige Serien und einen Jahreswechsel, bevor du die alte Quelle entfernst. Falls wesentliche Daten fehlen, halte die neue Bearbeitung an und kehre kontrolliert zur noch verfügbaren Ausgangsquelle zurück.
- Quellen, Eigentum und Freigaben dokumentiert?
- Sicherung vorhanden und zugriffsgeschützt abgelegt?
- Probeimport einschließlich Serien und Zeitzonen geprüft?
- Wiederholten Import und mögliche Dubletten getestet?
- Änderungen seit dem Export berücksichtigt?
- Maßgeblicher Kalender, Wechselzeitpunkt und Rückkehrweg vereinbart?